Brunnenschacht

Nachbildung eines zugeschütteten Brunnenschachts (Querschnitt) mit Fundstücken

Bauschutt aus Jahrhunderten ... zum "Sprechen" gebracht
Um dem Besucher des Museums eine Vorstellung zu verschaffen, wie die Exponate durch das Ausgrabungspersonal gefunden wurden, ist hier der Querschnitt eines zugeschütteten Brunnenschachtes nachgebildet.

 

 

Archäologen mögen Abfallgruben
Im 16. Jahrhundert wurde neben dem Wirtschaftsgebäude im heutigen Klosterhof ein Brunnen angelegt, der bereits nach Aufgabe dieser Gebäude um 1690 als Abfallgrube genutzt wurde.

Die Klostergemeinschaft beseitigte nun in dieser ihre Küchenabfälle.

Die Schichten aus tierischen und pflanzlichen Resten und Teilen von Küchengeschirr sagen uns heute viel über die Ernährungsgewohnheiten und damit auch über den sozialen Stand der damaligen Klosterbewohner.

Die Scherben der ausgestellten Krüge, Schüsseln und Teller wurden aus dem Brunnenschacht und der Baugrube geborgen und restauriert.

Der Brunnen neben der Linde im Klosterhof wurde 1989 funktionsfertig restauriert.

Fotos

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Tonscherben und Knochenabfälle im Verfüllmaterial des Brunnenschachtes

ÖFFNUNGSZEITEN

In der Zeit vom 01.11.2018 bis zum 28.02.2019 bleibt das Klostermusem geschlossen. Führungen bleiben davon unberührt und können zu jeder Zeit mit Wolfgang Geibert, Tel. 0208 / 436467, vereinbart werden.

Veranstaltungen im Museum

18. November 2018
Müßiggang ist der Seele Feind.